Psychosomatische Schmerztherapie - Herausforderungen und Ansatzpunkte |
Referenten Dr. med. Daniel Klein
Zielgruppe Ärzte/-innen, Psychologischer Dienst, Pflegedienst, (Co-) Therapeutischer Dienst
Ziele und Schwerpunkte Chronische Schmerzen und Stresserkrankungen stellen Patientinnen und Patienten sowie Behandelnde gleichermaßen vor besondere Herausforderungen. Nicht selten beginnt eine lange Suche nach einer körperlichen Ursache – während Schmerz, Stress, Schlaf, Emotionen, Bewegung und soziale Belastungen längst miteinander verbunden sind. Betroffene und Behandelnde stehen vor den Fragestellungen: Was passiert, wenn Schmerzen bleiben, obwohl die ursprüngliche Verletzung längst verheilt ist? Warum können Angst und Schonverhalten Schmerzen verstärken? Welche Rolle spielen Stress, Depression, Schlaf und die persönliche Bewertung des Schmerzes? Und wie können Behandelnde Patientinnen und Patienten dabei unterstützen, aus dem Kreislauf von Schmerz, Angst und Vermeidung wieder herauszufinden? Genau hier setzt die psychosomatische Schmerztherapie an, denn es geht nicht um eine Kategorisierung in „körperlich oder psychisch“. Vielmehr stehen die Faktoren, die den Schmerz beeinflussen im Mittelpunkt. Entscheidend ist die Frage danach, wo wir therapeutisch ansetzen können und wie wir Menschen mit chronischen Schmerzen zu mehr Selbstwirksamkeit, Aktivität und Lebensqualität verhelfen können, auch wenn der Schmerz nicht sofort verschwindet. Vor diesem Hintergrund werden im Seminar folgende Themenschwerpunkte aufgegriffen:
Hinweis Das Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeitende aus der Psychosomatik. |