Angewandte Improvisation in der Psychotherapie - Kognitive und interaktionelle Flexibilität spielerisch entwickeln |
Referenten Prof. Dr. Knut Schnell
Zielgruppe Ärzte/-innen, Psychologischer Dienst, Pflegedienst, (Co-) Therapeutischer Dienst
Ziele und Schwerpunkte Die Angewandte Improvisation nutzt die Prinzipien und die Übungen des Improvisationstheaters und verknüpft sie mit psychologischen Modellen, um sie in der Psychotherapie nutzbar zu machen. Grundsätzliches Ziel ist es, soziale Kompetenzen spielerisch zu fördern, insbesondere für die Behandlung in herausfordernden Situationen und für Patienten/-innen mit Störungen des Interaktionsverhaltens. Der Workshop basiert auf dem von den Workshopleitern entwickelten SPACE-Modell, das psychologische und neurobiologische Modelle integriert. Das SPACE-Modell umfasst die Bereiche Status (Führen-Folgen im interpersonalen Circumplexmodell) und Annäherungsorientierung (Akzeptanz, Fehlerfreude, Flexibilität im Circumplexmodell, Selbstsicherheit), Präsenz (interaktionelle Achtsamkeit), Creativität und Spontaneität sowie Empathie. Damit wird u.a. die bewusste Orientierung und Bewegung im Beziehungsraum des Circumplex bzw. Kiesler-Kreises trainierbar. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf praktischen Übungen zu den fünf SPACE-Domänen. Im Workshop können mit Spaß neue interaktionelle Erfahrungen gemacht werden, die dann reflektiert und auf den Alltag in der (teil-)stationären und ambulanten Behandlung übertragen werden.
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