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Angewandte Improvisation in der Psychotherapie - Kognitive und interaktionelle Flexibilität spielerisch entwickeln

10.06.2027 - 11.06.2027
09:00 Uhr - 16:30 Uhr
Seminar
Vitos Akademie
Kursnummer: KPP-IT
Fachbereich: Erwachsenenpsychiatrie und Psychosomatik (KPP und KPS), Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe (KJP und JUH), Forensische Psychiatrie (KFP)
Preis:
435,00€ Preis Vitos Mitarbeitende435,00€ (exkl. 19% MwSt) Selbstzahler (Vitos Mitarbeiter)535,00€ (exkl. 19% MwSt) Preis Extern

Verfügbarkeit: Genügend Plätze verfügbar
Referenten
Prof. Dr. Knut Schnell

Zielgruppe
Ärzte/-innen, Psychologischer Dienst, Pflegedienst, (Co-) Therapeutischer Dienst

Ziele und Schwerpunkte

Die Angewandte Improvisation nutzt die Prinzipien und die Übungen des Improvisationstheaters und verknüpft sie mit psychologischen Modellen, um sie in der Psychotherapie nutzbar zu machen. Grundsätzliches Ziel ist es, soziale Kompetenzen spielerisch zu fördern, insbesondere für die Behandlung in herausfordernden Situationen und für Patienten/-innen mit Störungen des Interaktionsverhaltens. Der Workshop basiert auf dem von den Workshopleitern entwickelten SPACE-Modell, das psychologische und neurobiologische Modelle integriert. Das SPACE-Modell umfasst die Bereiche Status (Führen-Folgen im interpersonalen Circumplexmodell) und Annäherungsorientierung (Akzeptanz, Fehlerfreude, Flexibilität im Circumplexmodell, Selbstsicherheit), Präsenz (interaktionelle Achtsamkeit), Creativität und Spontaneität sowie Empathie. Damit wird u.a. die bewusste Orientierung und Bewegung im Beziehungsraum des Circumplex bzw. Kiesler-Kreises trainierbar.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf praktischen Übungen zu den fünf SPACE-Domänen. Im Workshop können mit Spaß neue interaktionelle Erfahrungen gemacht werden, die dann reflektiert und auf den Alltag in der (teil-)stationären und ambulanten Behandlung übertragen werden. 

  • Förderung von Flexibilität und Gelassenheit (auch in unerwarteten Situationen)
  • Stärkung der Resilienz in der täglichen psychotherapeutischen Arbeit, insbesondere im Team
  • Reflexion der eigenen therapeutischen Haltung
  • Einübung des Arbeitens mit Brüchen in der therapeutischen Allianz als rupture-repair Prozess
  • Kennenlernen des Gruppenkonzepts Mit Spaß Beziehungen gestalten für Patienten/-innen zur Förderung von annäherungsorientiertem Verhalten und zur Flexibilisierung des Interaktionsverhaltens auf der Basis einer erfahrungsbasierten Psychoedukation