Sexualität und geistige Behinderung - Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt |
Referenten Marta Pitarch Rosello, Sandra Völpel
Zielgruppe Führungskräfte, Sozial- und Erziehungsdienst, Pflegedienst, (Co-) Therapeutischer Dienst
Ziele und Schwerpunkte Das Thema Sexualität und Behinderung wirft nach wie vor große Fragen bei den Fachkräften auf. Es herrscht oft eine große Unsicherheit, wie man diesem Thema begegnen soll. Jedoch ist Sexualität ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit und ihre Entfaltung ein verbrieftes menschliches Grundrecht. Die körperlich-genitale Reifung und die Veränderungen im Hormonhaushalt verlaufen bei Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung weitgehend altersgemäß. Jedoch hält die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung nicht Schritt mit der körperlichen Entwicklung, sodass hier eine mehr oder weniger weitgehende Diskrepanz entstehen kann. Diese Ungleichzeitigkeit kann starke emotionale Spannungen in der Persönlichkeitsentwicklung verursachen. Was das für Menschen bedeutet und wie sie als Fachkräfte die psychosoziale Entwicklung der Menschen unterstützen sowie Grenzüberschreitungen entgegenwirken können, ist Gegenstand dieser Fortbildung. Es wird Raum geben für Fragen zu der eigenen beruflichen Praxis und zum Umgang mit dem Thema sowie für Austausch mit anderen Teilnehmer/-innen. Wir arbeiten mit Vorträgen, Gesprächsrunden, Kleingruppen und kreativen Methoden. Mögliche Inhalte:
Hinweis Diese Fortbildung ist ein Angebot der pro familia Hessen. Bei Förderung dieses Angebots durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales verringert sich die Teilnahmegebühr. Teilnehmer/-innen werden bei Vorliegen der Förderungszusage informiert. |