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Die Krankheit zum Thema machen: Transdiagnostische Psychoedukation bei schweren psychischen Störungen

23.09.2026
09:00 Uhr - 16:30 Uhr
Seminar
Vitos Akademie
Kursnummer: KPP-PE1
Fachbereich: Erwachsenenpsychiatrie und Psychosomatik (KPP und KPS), Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe (KJP und JUH), Forensische Psychiatrie (KFP), Eingliederungshilfe (EGH)
Preis:
115,00€ Preis intern175,00€ (exkl. 19% MwSt) Preis Extern115,00€ Selbstzahler Vitos - bitte nicht mehr nutzen da Steuersatz falsch

Verfügbarkeit: Genügend Plätze verfügbar
Referenten
Dr. Daniela Jung

Zielgruppe
Ärzte/-innen, Psychologischer Dienst, Pflegedienst, (Co-) Therapeutischer Dienst, Sozial- und Erziehungsdienst

Ziele und Schwerpunkte

Psychoedukation ermöglicht Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Akzeptanz für ihre Erkrankung zu entwickeln, rechtzeitig therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen und autonome Entscheidungen zu treffen. Durch transdiagnostische Psychoedukation werden diagnoseübergreifende Informationen zur Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung von psychischen Krankheiten vermittelt. Ziele der transdiagnostischen Psychoedukation sind, das Krankheitsverständnis zu verbessern, Krisen zu überwinden, Veränderungsprozesse anzustoßen und die Eigenverantwortung der Betroffenen zu fördern. Anhand von Fallbeispielen z.B. zur emotional instabilen Persönlichkeitsstörung, paranoiden Schizophrenie und Depression und durch praktische Übungen erfahren Sie, wie Sie Psychoedukation im Arbeitsalltag anwenden können.


  • Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell
  • Störung der Emotionsregulation und Skillstraining am Beispiel der Borderline-Störung
  • Aufbau positiver Aktivitäten und Umgang mit Schlafstörungen am Beispiel der Depression
  • ​Aufmerksamkeitsprozesse und Umgang mit Stimmenhören am Beispiel der Schizophrenie
  • Medikation und Adhärenz am Beispiel der Neuroleptika und Schizophreniebehandlung
  • Stress und Resilienz am Beispiel der PTBS
  • Erstellung eines Krisenplans
  • Umgang mit Suizidalität
  • Psychoedukation für Angehörige am Beispiel der Demenz
  • Arbeit an dysfunktionalen Grundannahmen am Beispiel der Alkoholabhängigkeit